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Energiekosten sparen in der Gastronomie

Im Gastraum eines Gastronomiebetriebes lassen sich mit einfachen Mitteln die Energiekosten minimieren.

Für einen Gastronomiebetrieb steht die Zufriedenheit seiner Gäste an erster Stelle. Alles andere als unwichtig sind aber auch die Energiekosten. Sie können bis zu einem Drittel der jährlichen Gesamtkosten ausmachen. Deshalb sollte ein Gastronom ein Auge darauf haben, dass ihm die Aufwendungen für Energie nicht über den Kopf wachsen. Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu senken, gibt es in einem Gastronomiebetrieb zur Genüge – angefangen bei der Beleuchtung bis hin zur Lüftung des Gastraums und des intelligenten Einsatzes von Küchengeräten.

Clever beleuchten

Eine bewegungsabhängige Beleuchtung sorgt dafür, dass das Licht nur brennt, wenn es auch jemand benötigt. Ebenso effizient ist der Einsatz von tageslichtabhängigen Lampen, die bei Tag dezenter strahlen als im Dämmerlicht. Diese lassen sich auch ausgezeichnet für eine angenehme Lichtatmosphäre im Gastraum nutzen.

Verwenden Sie außerdem Energiesparlampen oder langlebige LED-Lampen.

Stromverbraucher intelligent einsetzen

Verlagern Sie den Betrieb einiger Geräte in Zeiten, in denen der Energiebedarf weniger hoch ist. So senken Sie die Leistungsspitzen beim Stromverbrauch.

  • Legen Sie Einschaltzeiten für Geräte fest (lassen Sie die Waschmaschine zum Beispiel nur dann laufen, wenn die Küchengeräte ausgeschaltet bleiben).
  • Ein Last-Management-System (LMS) regelt Abschaltzeiten von Geräten automatisch und kann so bis zu 35 Prozent Energie einsparen.

Lüften und Kühlen leicht gemacht

Frischluft in den Räumen schafft ein angenehmes Raumklima. Allerdings benötigt das Erwärmen oder Kühlen von Luft Energie. Generell sollten Sie also darüber nachdenken, wo ein regelmäßiger Luftaustausch zwingend notwendig ist. 

  • Lüften Sie Raucher- und Nichtraucherbereiche unterschiedlich - ein Raucherbereich benötigt in der Regel 40 bis 60 Kubikmeter Frischluft pro Stunde, ein Nichtraucherbereich lediglich 20 bis 30 Kubikmeter.
  • Regulieren Sie die Luftfeuchtigkeit je nach Jahreszeit, denn im Winter genügt in der Regel 30 Prozent relative Luftfeuchtigkeit.
  • Kühlen Sie im Sommer, wenn möglich, die Räume nachts bei gekippten Fenstern.
  • Statten Sie Abzugshauben mit sogenannten Blasluftsystemen aus - das ermöglicht ein effizienteres Absaugen.
  • Installieren Sie Vordächer, Jalousinen oder Balkone am Gebäude. Sie sparen mit solchen Schattenspendern Energie bei der Raumkühlung.

Noch ein Tipp, der nicht nur Energie spart, sondern auch die Gesundheit schont: Klimatisierte Innenräume sollten nie mehr als sechs Grad kühler sein als die Außentemperatur. Das spart Strom und senkt die Gefahr, dass Sie oder Ihre Gäste sich erkälten!

In der Küche sparen 

Die Zubereitung einer warmen Mahlzeit verbraucht im Schnitt rund vier Kilowattstunden Energie. In einer Gastronomieküche, in der pro Tag teils mehrere 100 Essen zubereitet werden, ist der Energieaufwand also entsprechend hoch. Doch auch dort lässt sich durch ein paar einfache Kniffe der Energieverbrauch reduzieren:

  • Kochen Sie mit wenig Wasser, denn eine kleinere Menge benötigt entsprechend weniger Energie, um heiß zu werden.
  • Garen Sie knapp unterhalb des Siedepunkts, damit weniger Wasser verdampft.
  • Decken Sie Pfannen zu und schalten Sie den Herd entsprechend runter, um den Energiebedarf zu mindern.
  • Vermeiden Sie den Standby-Betrieb der Küchengeräte und schalten Sie sie stattdessen komplett aus.
  • Ersetzen Sie unebene Töpfe und Pfannen – so reduzieren Sie den Wärmeverlust an den Platten.
  • Nutzen Sie Chromstahlpfannen – diese strahlen weniger Wärme ab als Gusspfannen und benötigen daher weniger Energie.
  • Dämmen Sie Wärmeschränke und Tellerwärmer ausreichend, um Wärmeverluste zu vermeiden.

In Großküchen spielt zudem der Kühlraum eine entscheidende Rolle beim Energieverbrauch:

  • Kühlräume sollten immer dicht befüllt sein.
  • Konzentrieren Sie die Aufbewahrung der Lebensmittel auf möglichst wenige Kühlräume.
  • Bringen Sie keine warmen Speisen in den Kühlraum.
  • Planen Sie die Warenentnahme, um den Kühlraum möglichst selten öffnen zu müssen.
  • Schalten Sie ungenutzte Kühlvitrinen ab.
  • Gekühlte Speisen benötigen kein Licht - achten Sie darauf, das Licht auszuschalten, wenn Sie den Kühlraum verlassen.

Mit all diesen Maßnahmen lässt sich der Energieverbrauch eines Gastronomiebetriebes langfristig senken.

Unser Know-how für Sie

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