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Energiekosten sparen im Gesundheitswesen

In einem Krankenhaus lässt sich ohne viel Aufwand Energie sparen.

In einem Krankenhaus muss jeder Handgriff sitzen, damit die Versorgung der Patienten jederzeit gewährleistet ist. Genauso zuverlässig wie der Mensch muss auch jede Maschine in den rund 2.100 deutschen Kliniken arbeiten. Dafür geben die Häuser jährlich etwa eine halbe Millionen Euro aus, um ihre Energiekosten zu finanzieren. Das entspricht rund sechs bis neun Prozent ihrer Sachkosten. Der Druck auf das Management, mit knappen Mitteln zu wirtschaften, ist gleichzeitig enorm: Kaum eine Klinik, die nicht in Finanznöten ist. Jede fünfte macht mittlerweile sogar spürbare Verluste.

Dass mit einfachen Mitteln rund 30 Prozent der Energiekosten eingespart werden können, ist vielen Entscheidern in den Krankenhäusern nicht bewusst.

Einsparpotenzial in allen Bereichen

Energie sparen fängt bei den Versorgungsanlagen an. Moderne Heizanlagen arbeiten effzienter, wenn

  • sie mit Wärmerückgewinnungsgeräten ausgestattet sind
  • über ein automatisches Regelsystemen verfügen
  • die Versorgungsleitungen fachmännisch isoliert sind
  • jeder Raum nach Bedarf beheizt wird
  • die Heizanlage mit Thermostatventilen punktuell Räume oder Raumgruppen beheizt

Bei Bedarf lässt sich eine Heizanlage auch zentral steuern.

Auch beim Strom lässt sich der Verbrauch optimieren. Eine Analyse des tatsächlichen Verbrauchs gibt Aufschluss über potenziell günstigere Bezugskonditionen. Außerdem lassen sich durch eine einfache Umverteilung der Gebrauchszeiten Lastspitzen vermeiden und der Betrieb von Lüftungsanlagen, Umwälzpumpen und kleineren elektrischen Geräten optimieren.

 Lüften und kühlen – aber richtig

Vor allem Lüftungs- und Klimaanlagen werden oft wenig effizient eingesetzt. Eine Überprüfung der Betriebsweise auf Wirtschaftlichkeit und eine entsprechende Umstellung der Anlagen spart bares Geld. Oft sind auch die Ansprüche an eine Klimatisierung zu hoch. Die ideale Raumtemperatur liegt bei rund 21 Grad Celsius. Im Sommer kühlen aber viele Anlagen Räume bis auf 17 oder 18 Grad herunter. Pro Grad lassen sich rund sechs Prozent Energie sparen.

Der Einbau von Anlagen mit Mischgas-Sensoren garantiert eine bedarfsangepasste Luftqualität. Eine klimafreundliche Variante zu kühlen ist übrigens der Einsatz einer sogenannten adiabaten Kühlung: Die Raumtemperatur wird dabei mithilfe von Luftbefeuchtung reguliert. Das bringt in Krankenhäusern doppelten Nutzen, denn oft klagen Patienten über zu trockene Luft.

Energiebewusstes Verhalten

Ein allseits bekanntes Mittel, seine Energiekosten zu senken, ist der bewusste Umgang mit Beleuchtung. Auch in Kranken- und Pflegeeinrichtungen lassen sich mehrere hundert Euro sparen!

  • Setzen Sie Leuchten mit hohem Wirkungsgrad ein
  • Verspiegelte Reflektoren bringen mit weniger Energiezufuhr mehr Licht
  • Räume, in denen sich keiner aufhält, müssen meist nicht beleuchtet werden
  • Nutzen Sie eine bewegungsabhängige Anlage
  • Lampen lassen sich zu sogenannten Beleuchtungsgruppen zusammenschließen, die nur bei Bedarf zum Einsatz kommen

In nach außen liegenden Räumen lassen sich durch die Fenster leicht tageslichtabhängige Leuchten installieren. So wird nur so viel Licht zusätzlich eingebracht wie nötig. Geschultes und auf den Bedarf achtendes Personal spart zudem durch ein bewusstes Verhalten zusätzlich Energie und damit auch Kosten.

Unser Know-how für Sie

Senken Sie jetzt Ihre Energiekosten. Wir unterstützen Sie gern bei der Suche nach Einsparpotenzialen und der Planung geeigneter Maßnahmen. Sprechen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Gesprächstermin mit unseren Experten.