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Energiekosten sparen im Mode- und Textil-Einzelhandel

Mit wenigen effizienten Maßnahmen lassen sich die Kosten im Mode- und Textil-Einzelhandel nachhaltig minimieren.

Rund 32 Euro Energiekosten pro Quadratmeter Verkaufsfläche muss der Einzelhandel im Non-Food Bereich pro Jahr durchschnittlich aufbringen. Längere Ladenöffnungszeiten und weltweit steigende Energiepreise werden diesen Wert auch in den kommenden Jahren weiter in die Höhe treiben. Der größte Kostenfaktor – vor allem im Mode- und Textilbereich – ist dabei die Beleuchtung. Insbesondere bei der Außenwerbung und in den Schaufenstern brennen Lampen auch nach Ladenschluss im Dauerbetrieb. Intelligente Lichtlösungen bieten hier ein immenses Energiesparpotential, denn immerhin 57 Prozent der Energiekosten im Non-Food Einzelhandel entfallen auf die Beleuchtung.

Zielgerichtete Beleuchtung

Neben flächiger Deckenbeleuchtung sollten Spots die einzelnen Produkte optimal ausleuchten. Lichtstimmung und Ambiente können im Bekleidungssektor kaufentscheidend sein. An der Beleuchtung zu sparen, erscheint demnach auf den ersten Blick kontraproduktiv. Mit neuen Lichtinstallationen ist es jedoch möglich, Energie zu sparen ohne das Shopdesign zu beeinträchtigen. Die Patentlösung hierfür heißt LED-Beleuchtung. Eine lange Lebensdauer und  geringe Betriebs- und Wartungskosten machen die Leuchtdioden zur kostengünstigsten Lichtquelle. Unterschiedliche Modelle ermöglichen es nicht nur, die richtige Lichtstimmung zu erzielen, sondern bieten mittlerweile auch eine dimmbare Beleuchtung, die den Tageslichtverhältnissen oder der jeweiligen Kollektion angepasst werden kann. Im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen können mit LED-Beleuchtung bis zu 80 Prozent an Strom eingespart werden.

Energiefaktor Klima und Lüftung

Klima- und Lüftungsanlagen sind nach der Beleuchtung der größte Stromfresser im Non-Food-Einzelhandel. Vor allem bei alten Geräten sollten Inhaber auf die Energieeffizienz achten und gegebenenfalls einen Austausch in Erwägung ziehen. Außerhalb der Öffnungszeiten sollten Lüftung und Klimatisierung auf das notwendige Minimum reduziert werden.

Heizung: intelligent gesteuert

Zu hohe Raumtemperaturen und ungenutzte Heizungsluft verschwenden unnötig Energie. Eine ständige Kontrolle aller Heizkörper ist von den Mitarbeitern aber oft nicht zu leisten. Eine zentrale Steuerung der Heizung übernimmt diese Aufgabe und ermöglicht eine konstante Temperatur in allen Räumen. Es wird nur so viel geheizt wie nötig, um die gewünschte Temperatur zu erreichen, außerhalb der Öffnungszeiten drosselt die Steuerungseinheit die Heizung automatisch.

Stabiles Raumklima durch Luftschleier

Günstig auf Heiz- und Klimatisierungskosten kann sich eine Luftschleieranlage am Geschäftseingang auswirken. Mit den Anlagen können bis zu 50 Prozent der Energieverluste durch Türöffnen vermindert werden. Im Winter hält ein „Vorhang“ aus warmer Luft die aufgeheizte Raumluft drinnen. Zudem sorgt die Anlage für ein angenehmes Raumklima, da beim Öffnen der Türen keine kalte Zugluft eindringt. Im Sommer hält sie warme Außenluft und auch Insekten ab. Welche Luftvorhänge sinnvoll sind, hängt von der Beschaffenheit des Gebäudes und den Türöffnungen ab.

Vielfältige Möglichkeiten

Im europäischen Vergleich steht der deutsche Einzelhandel in der Energiebilanz insgesamt recht gut da. Dennoch zeigt sich in vielen Bereichen noch Einsparpotenzial. Neue Ideen wie die Nutzung von Tageslicht oder der Einsatz von Bewegungsmeldern bei der Schaufensterbeleuchtung haben nicht nur einen Energiespareffekt, sondern können auch neue Möglichkeiten im Shopdesign eröffnen.

Unser Know-how für Sie

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