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Fördermodelle und Vergütung

Elektrische Energie und ökologischer Mehrwert

Strom aus erneuerbaren Energiequellen wird in zwei Komponenten aufgeteilt. Es sind dies die physikalischen Elektronen (elektrische Energie) und der ökologische Mehrwert (Stromqualität) der entsprechenden Energieerzeugungsart. Während sich die Elektronen gleichmässig im europäischen Stromnetz verteilen, wird der ökologische Mehrwert parallel dazu gehandelt und zwar in Form eines Herkunftsnachweises.

Fördermodelle des Bundes

Folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick, ob Sie Anspruch auf die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV), die Einmalvergütung (EIV) oder sogar ein Wahlrecht zwischen EIV und KEV haben. Um Ihre Anspruchsberechtigung zu ermitteln, benötigen Sie folgende Informationen:

  • Das Anmeldedatum Ihrer Anlage
  • Das tatsächliche Inbetriebnahme-Datum Ihrer Anlage
  • Die realisierte Anlagenleistung (normierte DC-Spitzenleistung)

Anspruchsberechtigung

Anmeldedatum Realisierte Anlageleistung
0 - 1.9 kWp 2 - 9.9 kWp 10 - 29.9 kWp 30 kWp und mehr
bis und mit 31.12.2012 KEV WR WR KEV
Vom 01.01.2013 bis 31.03.2014 EIV 3) EIV WR 2) KEV
ab 01.04.2014 x EIV 1) WR 2) KEV

1) Bei einer Inbetriebnahme bis 31.12.2012: weder EIV noch KEV
2) Bei einer Inbetriebnahme bis 31.12.2012: nur KEV möglich
3) Bei einer Inbetriebnahme vor 01.06.2014: EIV, Inbetriebnahme ab 01.06.2014: weder EIV noch KEV

Legende

EIV Einmalvergütung
KEV Kostendeckende Einspeisevergütung
WR Wahlrecht
x Weder KEV noch EIV

Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV)

Die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) ist ein Instrument des Bundes, welches zur Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien eingesetzt wird. Die KEV deckt die Differenz zwischen Produktion und Marktpreis und garantiert den Produzentinnen und Produzenten von erneuerbarem Strom einen Preis, der ihren Produktionskosten entspricht.
Die KEV gibt es für folgende Technologien: Wasserkraft (bis 10 Megawatt MW), Photovoltaik, Windenergie, Geothermie, Biomasse und Abfälle aus Biomasse.
Betreiber von neuen Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung zwischen 10 kW und unter 30 kW können zwischen KEV und Einmalvergütung (siehe nächste Tabelle) wählen.
Gespeist wird der KEV-Fonds von allen Stromkonsumentinnen und -konsumenten, die pro verbrauchte Kilowattstunde eine Abgabe bezahlen.

Elektrische
Energie
Die Vergütungstarife für Elektrizität aus erneuerbaren Energien wurden anhand von Referenzanlagen pro Technologie und Leistungsklasse festgelegt.  Die Vergütungsdauer beträgt je nach Technologie 20 bis 25 Jahre.
Ökologischer
Mehrwert
Die Höhe des Vergütungssatzes (in Rp./kWh) von Photovoltaikanlagen richtet sich nach dem Inbetriebnahme-Datum, der Grösse sowie der Kategorie der Anlage. Der Vergütungssatz ist unabhängig vom Anmeldedatum. Die Anlagen erhalten bei Eintritt in die Förderung den für das Inbetriebnahme-Datum relevanten Vergütungssatz.
Swissgrid stellt zur Berechnung der Vergütung einen Tarifrechner zur Verfügung. Wer sich für die kostendeckende Einspeisevergütung entscheidet, darf seinen ökologischen Mehrwert nicht gleichzeitig auch am freien Ökostrommarkt verkaufen.  
Richtlinien

Die Bestimmungen über die kostendeckende Einspeisevergütung sind im Energiegesetz (EnG) geregelt. Von der Einspeisevergütung können Anlagen profitieren, die nach dem 1. Januar 2006 in Betrieb genommen worden sind.
Sie können folgende Anlagen für das Programm anmelden:

  • Anlagen, die nach dem 1. Januar 2006 in Betrieb genommen wurden (Neuanlagen)
  • Anlagen, die nach dem 1. Januar 2006 erheblich erweitert (vergrössert) oder erneuert (modernisiert) wurden

Anmeldung

Neue Anlagen können bei der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid angemeldet werden. Zur Zeit besteht eine Warteliste für Neuanmeldungen.
Details zum Anmeldeverfahren gibt es auf der Website von swissgrid.

Einmalvergütung (EIV)

Die Einmalvergütung kann nur für Photovoltaik-Anlagen in Anspruch genommen werden. Für alle anderen Technologien gelten weiterhin die Regelungen für die KEV.
Die Einmalvergütung beträgt höchstens 30 Prozent der Investitionskosten einer Referenzanlage. Weitere Infos gibt es auf der Website von swissgrid. Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von weniger als 10 kW werden künftig anstelle der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) mit Einmalvergütungen gefördert. Zwischen KEV und Einmalvergütung wählen können Betreiber von neuen Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung zwischen 10 kW und unter 30 kW. Anlagen, für die eine Einmalvergütung beansprucht wird, unterliegen – mit Ausnahme der verfügbaren Mittel – keinerlei Kontingenten. Sobald der Gesuchsteller die Inbetriebnahme der Anlage nachweist, wird die Einmalvergütung so rasch wie möglich ausbezahlt. Dies im Gegensatz zur KEV, wo die Wartezeit je nach Anmeldedatum mehrere Jahre betragen kann.

Elektrische
Energie
Die elektrische Energie wird Ihnen von Ihrem Energieversorger vergütet.
Modell Nettoproduktion oder Eigenverbrauch (s. weiter unten).
Ökologischer
Mehrwert

Den ökologischen Mehrwert können Sie selbst vermarkten via:

  • Ökostrombörse
  • Abnahmevertrag
RichtlinienBetreiber einer Photovoltaik-Neuanlage unter 10 kW, die nach dem 31. Dezember 2012 ein Gesuch für das System nach Artikel 7a (= KEV) eingereicht haben, können nicht am System der KEV teilnehmen, gelten dafür als für die Einmalvergütung nach Artikel 7abis angemeldet.
Ein Wahlrecht zwischen KEV und Einmalvergütung haben alle Betreiber von Photovoltaik-Neuanlagen ab 10 kW und unter 30 kW. Die revidierte EnV sieht vor, dass Photovoltaikanlagen mit einer Leistung unter 2 kW weder KEV noch eine Einmalvergütung erhalten.
Zudem sollen Anlagen unter 10 kW, welche nach dem 1.1.2013 angemeldet, aber schon vor dem 1.1.2013 realisiert wurden, auch weder KEV noch EIV erhalten.

Anmeldung

Details zum Anmeldeverfahren gibt es auf der Website von swissgrid.

Abnahme Energie

Alle Stromproduzenten haben das Recht, die eigenerzeugte Elektrizität vor Ort selbst zu verbrauchen. Es muss also nicht der gesamte produzierte Strom ins Netz eingespeist werden, sondern nur die Elektrizität, die nicht am Ort der Produktion verbraucht wird. Dadurch verringert sich Ihr zusätzlicher Strombedarf aus dem öffentlichen Netz, d.h. Sie sparen Strombezugskosten. Je höher die Gleichzeitigkeit von Verbrauch und Eigenproduktion ist, desto weniger Energie müssen Sie vom Energieversorger beziehen, was zur Entlastung des Netzes beitragen kann.

Eigenverbrauch

Für den Eigenverbrauch ist das Vorliegen einer örtlichen und wirtschaftlichen Einheit der Produktionsanlage mit der Verbrauchsstätte Voraussetzung. Auch mehrere Endverbraucher mit einer Erzeugungsanlage können am Ort der Produktion ihren Strom selber verbrauchen, wenn sie am gleichen Netzanschlusspunkt an das Repower Verteilnetz angeschlossen sind. Zu diesem Zweck wird eine Eigenverbrauchsgemeinschaft gebildet.

Sie verbrauchen, soweit mög-
lich, die Energie die Ihre An-
lage produziert, direkt selbst
vor Ort.

Zu Zeiten, in denen Ihre Pro-
duktion grösser ist als ihr Ver-
brauch, können Sie den Über-
schuss ins Netz einspeisen.
Dieser Überschuss wird Ihnen
durch Repower vergütet.

Wenn Ihre Anlage zu wenig oder
gar nicht produziert, beziehen Sie
den zusätzlich benötigten Strom
aus dem Netz.

Geeignet für Unabhängige Produzenten (Detail- und Geschäftskunden) auf den Netzebenen 7 und 5, die nicht am Fördermodell der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) teilnehmen.
Eigenverbrauchsgemeinschaften (EVG), die nicht am Fördermodell der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) teilnehmen.
Kosten für EnergiebezugSolarpower, Purepower, Aquapower oder Mixpower gemäss Preisblättern Detailkunden oder Preisblättern Geschäftskunden.
Vergütung

Nettoproduktion

Falls Sie von der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) profitieren können und möchten, kommt dieses Rückliefermodell zum Tragen. Auch wenn Sie Ihren Strom vollumfänglich verkaufen möchten, können Sie sich für dieses Modell entscheiden.
Falls der Sachverhalt einer örtlichen und wirtschaftlichen Einheit von einer Produktionsanlage mit einer Verbrauchsstelle oder einer Eigenverbrauchsgemeinschaft nicht gegeben ist, wird diese separat gemessen und verrechnet bzw. kann kein Eigenverbrauch geltend gemacht werden.

Bei einer Vergütung auf Basis der Nettoproduktion speisen Sie die Energie, die Ihre Anlage produziert, vollumfänglich ins öffentliche Netz und erhalten dafür eine Vergütung.
Den Strom für Ihren Verbrauch beziehen Sie zu 100% aus dem Netz.

Ökostrombörse

Auf einer Okostrombörse finden Sie als Energieproduzent Abnehmer für Ihren ökologischen Mehrwert. Energieversorger, die erneuerbare Energie aus Solar-, Biomasse, Wind- oder Wasserkraftwerken für ihre Kunden beschaffen möchten, schreiben hier ihren Bedarf zentral aus. Registrieren Sie Ihre Anlagen an der Börse und bieten Sie den «ökologischen Mehrwert» Ihrer produzierten Energie zum Verkauf an.

Elektrische
Energie
Die elektrische Energie wird Ihnen von Repower vergütet.
Modell Nettoproduktion oder Eigenverbrauch.
Vergütung für ökologischen MehrwertIm regional und zeitlich begrenzten Ausschreibungsverfahren findet ein Preiswettbewerb zwischen den verschiedenen Energieproduzenten statt. Einen Zuschlag erhält, wer seinen Strom zu marktgerechten Preisen anbietet.
RichtlinienJe nach Börse und Ausschreibung.
Anmeldung

z.B. unter www.oekostromboerse-schweiz.ch



Paket Energie und ökologischer Mehrwert: Smartpower

Der Eigenverbrauchstarif von Repower

Der Tarif Smartpower ermöglicht Ihnen als Detailkunde, den von Ihrer eigenen Energieerzeugungsanlage produzierten Strom ganz oder teilweise selber zu verbrauchen.

Sie verbrauchen, soweit mög-
lich, die Energie die Ihre An-
lage produziert, direkt selbst
vor Ort.

Zu Zeiten, in denen Ihre Pro-
duktion grösser ist als ihr Ver-
brauch, können Sie den Über-
schuss ins Netz einspeisen.
Dieser Überschuss wird Ihnen
durch Repower vergütet.

Wenn Ihre Anlage zu wenig oder
gar nicht produziert, beziehen Sie
den zusätzlich benötigten Strom
aus dem Netz.

Geeignet für Detailkunden mit einer eigenen Energieerzeugungsanlage auf der Niederspannungsebene (Netzebene 7), die nicht am Fördermodell der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) teilnehmen.
Richtlinien Für die Wahl von Smartpower muss die Anlage naturemade star-zertifizierbar sein. Weiter werden die Herkunftsnachweise auf das Händlerkonto der Repower transferiert.

Tarife und Vergütung
  

Ihr Kontakt

Andreas Schlegel
Vertrieb

T +41 81 423 7718