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Kraftwerk Chlus

Repower reicht Projektgenehmigungsgesuch für Kraftwerk Chlus ein

15. Juni 2026

Repower hat entschieden, das Projektgenehmigungsgesuch für das Wasserkraftprojekt Chlus einzureichen. Damit erreicht eines der bedeutendsten Wasserkraftprojekte der Schweiz einen nächsten Meilenstein. Ein definitiver Bauentscheid ist damit noch nicht verbunden. 

Repower bekräftigt die Weiterführung des Projekts Chlus und hat die Einreichung des Projektgenehmigungsgesuchs beim Kanton Graubünden beschlossen. Repower führt das Projekt damit mit hoher Priorität weiter und schafft die Grundlage für die nächsten Verfahrens- und Planungsschritte.

Das Projekt Chlus ist als zusätzliche Kraftwerksstufe unterhalb des bestehenden Kraftwerks Küblis geplant und bildet damit die Fortsetzung der Prättigauer Kraftwerkskaskade bis zum Rhein. Gemäss aktuellem Projektstand könnte das Kraftwerk mit der Zentrale in Trimmis jährlich rund 217 GWh erneuerbaren Strom produzieren, davon rund 65 GWh im Winter. Gleichzeitig würde das Projekt Chlus die Schwall-Sunk-Beeinträchtigung der Landquart beseitigen.

Konzessionsgenehmigung liegt vor

Die Realisierung eines Grossprojekts wie Chlus setzt voraus, dass verschiedene Verfahrens- und Finanzierungsfragen verlässlich geklärt werden. Die Konzessionsgemeinden unterstützen das Projekt seit Jahren und haben die Voraussetzungen, die in ihrem Zuständigkeitsbereich liegen, bereits geschaffen. Die Konzessionsgenehmigung für das Projekt wurde entsprechend schon vor einem Jahr erteilt.

Mit der Einreichung des Projektgenehmigungsgesuchs beginnt nun das kantonale Projektgenehmigungsverfahren. Parallel dazu treibt Repower die weiteren Vorbereitungsarbeiten voran, insbesondere die Beschaffungs- und Submissionsprozesse. Diese Arbeiten sind notwendig, um belastbare Entscheidungsgrundlagen für einen späteren Bauentscheid zu erhalten.

Bauentscheid steht noch aus

Trotz des heutigen Entscheids bleiben wesentliche Voraussetzungen noch offen. Dazu gehören die Projektgenehmigung durch den Kanton Graubünden sowie verbindliche Zusagen für die gesetzlich vorgesehene finanzielle Unterstützung des Bundes. Erwartet werden Investitionsbeiträge für Grosswasserkraft sowie Beiträge im Zusammenhang mit der Schwall-Sunk-Sanierung. Zudem erwartet Repower vor einem späteren Bauentscheid weitere Klärungen zur Umsetzung der kantonalen Wasserkraftstrategie. Diese sollen aufzeigen, in welcher Form sich das geplante Wasserkraftwerk Chlus energiewirtschaftlich in den künftigen Kraftwerkspark der Repower AG einfügen würde. Erst wenn diese Grundlagen vorliegen, kann Repower den definitiven Bauentscheid fällen. Liegen sie rechtzeitig vor und fällt der Bauentscheid positiv aus, könnten die Bauarbeiten im Jahr 2028 beginnen. Für die Realisierung der Anlagen ist eine Bauzeit von rund fünf Jahren vorgesehen.

Medienmitteilung auf Rumantsch Grischun

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