Kraftwerk Küblis
Seit 1921 wird hier Strom aus Wasserkraft produziert. Die Zentrale steht für den Anfang der Grosswasserkraft im Prättigau und für die Zukunft der erneuerbaren Energien.
Seit 1921 wird hier Strom aus Wasserkraft produziert. Die Zentrale steht für den Anfang der Grosswasserkraft im Prättigau und für die Zukunft der erneuerbaren Energien.
Eckdaten
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Eckdatum |
Wert |
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Bau |
1919-1922 |
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Gesamterneuerung |
2005 |
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Nutzgefälle |
355 m |
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Nutzwassermenge |
16,5 m³/s |
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Installierte Turbinen |
2 Doppelpelton, horizontal |
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Installierte Leistung |
46 MW |
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Jährliche Produktion |
ca. 178 GWh |
Beschreibung
Das Kraftwerk Küblis befindet sich an strategischer Lage im Kanton Graubünden und ist ein bedeutender Teil der regionalen Energieinfrastruktur. Es stammt aus der Feder des Architekten Nicolaus Hartmann jun. Er ordnete das Kraftwerk kreuzförmig an, damit vom Kommandoraum aus eine optimale Übersicht garantiert war.
In Küblis wird das über die Kraftwerke Klosters und Schlappin eingeleitete Wasser zusammen mit Wasser aus den Fassungen der Landquart in Klosters und des Schanielabaches turbiniert. Winterspeicher des Kraftwerks ist der Davosersee. Seit 2020 ist das Kraftwerk Küblis im Besitz der Produktionsbeteiligungsgesellschaft Repartner Produktions AG.
Geschichte
Die Geschichte des Kraftwerks Küblis reicht zurück bis in die frühen 1920er-Jahre. Ursprünglich mit drei Drehstrommaschinen, zwei Einphasengruppen, einer Eigenbedarfsgruppe und einer Umformergruppe ausgestattet, hat das Kraftwerk im Laufe der Jahre zahlreiche Veränderungen und Modernisierungen erfahren. Von März bis Dezember 2005 wurde der Maschinensaal komplett umgebaut und die sechs Maschinen durch zwei neue Maschinengruppen mit je zwei Peltonturbinen und einem Generator ersetzt.