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Solaranlage auf Reithalle in Siat

Reithalle mit Solaranlage: Mehr als nur Fassade

05. September 2023
Graubünden
Technologie & Anlagen
Ende 2021 haben bereits 1'288 Solaranlagen in Graubünden ihren erneuerbaren Strom ins Verteilnetz von Repower eingespiesen. Eine dieser Anlagen steht in der Surselva, genauer in Siat, auf dem Dach der Reithalle von Ralph Mäder.

Auf dem sonnigen Grundstück von Ralph Mäder stehen neben seinem Wohnhaus auch noch ein Gästehaus, ein Stall und eine Reithalle. Die Stromrechnung des 60-Jährigen fällt trotz der Grösse der Anlage sehr tief aus. Denn Ralph Mäder produziert seinen Strom fast zu 100 Prozent selber. «Wir haben auf der Reithalle dieses riesige Dach und es lag für meine Frau und mich schon länger auf der Hand, dass wir eine Solaranlage installieren wollen», erklärt der Unternehmer.

Ralph Mäder ist in guter und stark wachsender Gesellschaft. Insgesamt speisten Ende 2021 1'288 Solaranlagen in Graubünden ihren Strom ins Netz von Repower ein. Allein 2021 kamen 228 neue hinzu. Als Netzbetreiberin ist Repower gesetzlich dazu verpflichtet, private Solaranlagen in ihr Verteilnetz anzuschliessen und den Überschuss an Strom abzunehmen und zu vergüten. Repower geht aber noch einen Schritt weiter und unterstützt private Stromproduzenten in mehrfacher Hinsicht. Zum einen zahlt Repower für den Strom aus privaten Anlagen im nationalen Vergleich eine überdurchschnittlich hohe Abnahmevergütung. Zum anderen bietet Repower mit SUN@HOME von der Beratung bis zur Planung und Umsetzung einer Solaranlagen alles gleich selber aus einer Hand an.

Reithalle in Siat mit 256 Solarmodulen
Ralph Mäder bringt es mit seiner Solaranlage auf einen Unabhängigkeitsgrad von 96%.

96 Prozent Unabhängigkeitsgrad

Ralph Mäder zählte bei der Realisierung seiner Solaranlage auf die Dienste von SUN@HOME. Seine Anlage umfasst insgesamt 256 Solarmodule. Diese befinden sich vor allem auf dem Dach, aber auch an der Fassade, damit auch im Winter ausreichend Strom produziert wird. Insgesamt leisten die Module etwa 100 kWp. Zu viel Leistung für den vorhandenen Netzanschluss, der das Anwesen in Alleinlage versorgt. Die Lösung war ein Batteriespeicher. Dieser fängt die Überproduktion auf und versorgt die Liegenschaften von Ralph Mäder zuverlässig rund um die Uhr mit Strom. In der Nacht entleert sich der Batteriespeicher automatisch ins Versorgungsnetz und ist am nächsten Tag wieder bereit, um neuen Solarstrom zu speichern.

Ralph Mäder erreicht mit seiner Anlage einen Unabhängigkeitsgrad von 96 Prozent. Aber lohnt es sich für ihn auch finanziell? Nach 16 Jahren wird die beschriebene Anlage voraussichtlich amortisiert sein, doch die Wirtschaftlichkeit stand für Ralph Mäder nicht im Vordergrund. Tatsächlich wäre gemäss der Analyse von SUN@HOME eine kleinere Anlage ohne Batteriespeicher ökonomischer gewesen. «Uns ging es aber vor allem darum, möglichst viel erneuerbaren Strom auf dem Dach der Reithalle zu produzieren. Das war für uns das Wichtigste», sagt Ralph Mäder.

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